Mache den Antreibertest,  werde Dir bewusst was Dich antreibt

 

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Mehr zu den Hintergrünmden funden Sie hier..:

 

Transaktions Analyse Anrtreiber 

 

Die Antreiber:

 

„Sei Perfekt!.“ Ein Mensch der das Gefühl hat, i m m e r alles vollkommen richtig machen zu müssen bzw. der Beste sein zu müssen. Der Vorsatz von Perfektion ist aber oft unerreichbar, auch der Vorsatz der Beste zu sein kann zu extremem Stress bzw. häufigen Konflikten führen.

„Mach es allen recht!.“ Ein Mensch der das Gefühl hat, es allen anderen i m m e r recht machen zu müssen bzw. gefällig sein zu müssen. Dabei geht die Berücksichtigung eigener Bedürfnisse oft verloren, was zu extremem Stress bzw. Selbstverleugnung und -ablehnung führen kann.

„Streng dich an!.“ Ein Mensch der das Gefühl hat, i m m e r angestrengt und bemüht sein bzw. wirken zu müssen. Dabei geht die Leichtigkeit des Seins und die Lebens- und Arbeitsfreude oft verloren, was zu Dauerstress bzw. Erschöpfung und Selbstausbeutung führen kann.

"Sei stark!" Ein Mensch der das Gefühl hat, i m m e r stark, selbstbewusst und autark sein bzw. wirken zu müssen. Dabei gehen oft die Fähigkeiten verloren, Hilfe anzunehmen oder eigene Schwächen sich und Anderen eingestehen zu können, was zu Vereinsamung, sozialen Konflikten, Erschöpfung und Selbstausbeutung führen kann.

"Mach' schnell!" Ein Mensch der das Gefühl hat, i m m e r alles schnell machen zu müssen bzw. beeilt wirken zu müssen. Dies kann zu oberflächlichem Handeln, zu unüberlegten Handlungen und Entscheidungen oder zu mangelhaften Arbeitsergebnissen führen.

 

 

Schöne Übersicht Graphisch LINK

 

Im Zentrum des Behandlungskonzeptes steht der Gedanke, dass jeder Mensch in der frühen Kindheit Grundannahmen (Einschärfungen bzw. negative Botschaften) über sich selbst bzw. über die Beziehung zwischen sich selbst und der Umwelt traf, die in der Lebenssituation des Kindes erfolgreiche Handlungsstrategien ermöglichten. Im Sinne des transaktionsanalytischen Skriptkonzeptes (Unbewusster Lebensplan) entspricht dies einer Entscheidung zu einem einschränkenden Skript, sich tatsächlicher oder vermeintlicher elterlicher destruktiver Grundbotschaften zu unterwerfen. Diese Grundannahmen dienen auch im späteren Leben, wo sie sie generalisiert in vielen Situationen unbewusst zur Anwendung kommen als wesentliche Schablonen für Denken, Wahrnehmen und Handeln. Dadurch wird der reale Handlungsspielraum des Menschen eingeschränkt.

Einige Beispiele:

„Sei nicht wichtig:“ In der Familie dieses Kindes war reibungsloses Zusammenleben nur möglich, wenn das Kind seine eigenen Bedürfnisse nicht wichtig nahm bzw. überhaupt nicht wahrnahm. Später wird ein solcher Mensch möglicherweise einen helfenden Beruf ergreifen um eigenen Wert spüren zu können.

„Fühle nicht:“ In der Familie dieses Kindes waren Gefühle vielleicht überflüssiger Luxus oder auf Gefühlsäußerungen (Freude, Angst,...) wurde sehr ablehnend reagiert. Einer solchen Person wird es später schwer fallen eigene Gefühle zu zeigen oder auch nur wahrzunehmen.

„Sei nicht erwachsen:“ Kinder, die nicht gelernt haben Selbstverantwortung zu übernehmen. Eventuelle weil ihre Eltern wegen einer schweren chronischen Erkrankung des Kindes oder aus anderen Gründen überfürsorglich waren. Später suchen solche Menschen oft überfürsorgliche Partner oder begeben sich manchmal in die Abhängigkeit von Institutionen (Psychiatrie, Gefängnis,...)

„Denke Nicht:“ Oft herrschte in der Familie eines Klienten mit dieser Einschärfung eine chaotische Atmosphäre oder es wurde auf das Artikulieren eigener Gedanken ablehnend bzw. mit Strafen reagiert oder dem Kind wurde dauernd gesagt, dass es ein Dummkopf und seine Gedanken zu nichts nütze seien. Solche Menschen haben später wenig Vertrauen in die eigenen geistigen Fähigkeiten.

„Sei nicht nahe.“

„Schaffe es nicht.“

 

Mehr Hintergründe:   Die Neutentscheidungstherapie 

 

Analytisch Systemisch von Dr. Bernd Schmid  LINK